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Fristverlängerung

Fristverlängerung bei der Steuererklärung 2017Das Jahr 2018 ist in vollen Zügen. Damit wird die Steuererklärung 2017 zum Thema. Zu vorgegebenen Terminen erwartet das Finanzamt die Steuererklärung des Steuerbürgers. Dazu gibt es keine besondere Aufforderung durch das Finanzamt. Der Fiskus unterstellt, dass jeder Bürger und jeder Unternehmer die im Steuerrecht bezeichneten Anforderungen und Fristen für die Abgabe der Steuererklärungen kennt. Die Termine sind deshalb wichtig, als das Finanzamt bei Versäumnis der Frist Verzugszinsen berechnen und in extremen Fällen sogar Zwangsgelder ansetzen kann. Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen, sind die Abgabefristen für die Steuererklärung 2017 ganz genau definiert.

Bei der Antragsveranlagung haben Sie vier Jahre Zeit

Bevor Sie über Fristen überhaupt nachdenken, müssen Sie feststellen, ob Sie überhaupt verpflichtet sind, eine Einkommensteuererklärung abzuliefern. Erstellen Sie Ihre Einkommensteuererklärung 2017 in Erwartung einer Steuererstattung freiwillig, ohne dazu verpflichtet zu sein, brauchen Sie keine unmittelbare Frist zu beachten. Sie haben dann vier Jahre Zeit, Ihre Einkommensteuererklärung vorzulegen. Erwarten Sie also für 2017 eine Einkommensteuersteuererstattung, können Sie die Einkommensteuererklärung bis zum 31.12.2018, 24.00 Uhr, einreichen (Antragsveranlagung). Sie können auch auf die Einreichung einer Erklärung ganz verzichten. Natürlich verzichten Sie dann aber auch auf Ihre Einkommensteuererstattung.

Bei der Pflichtveranlagung sollten Sie den 31. Mai im Auge haben

Unterliegen Sie hingegen der Pflichtveranlagung, müssen Sie Fristen beachten. Zur Abgabe verpflichtet sind Ehegatten, wenn einer von beiden die Steuerklasse III oder VI hat, Angestellte, die neben ihrem lohnsteuerpflichtigen Job noch andere Einkünfte haben und mehr als 410 Euro monatlich vereinnahmen, wer von verschiedenen Arbeitgebern Lohn erhält, wer einen Steuerfreibetrag eingetragen hat, Kapitalerträge vereinnahmt hat und natürlich Selbstständige, Gewerbetreibende und Freiberufler, die über das Jahr hinweg allenfalls Vorauszahlungen auf die Einkommensteuerschuld geleistet haben.

Diese Abgabetermine sind grundlegend maßgebend

Immerhin: Die Termine für die Steuererklärung 2017 sind überschaubar. Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung für 2017 müssen bis zum 31. Mai 2018, 24.00 Uhr im Briefkasten des Finanzamtes liegen (§ 149 II AO). Fällt der 31. Mai 2017 auf ein Wochenende, so verschiebt sich die Frist auf den jeweils nächsten Werktag.

So beantragen Sie Fristverlängerung

Frist verlängern: Fristverlängerung beim Finanzamt beantragenSchaffen Sie es nicht pünktlich, die Steuererklärung 2017 bis zum 31. Mai 2018 abzuliefern, sollten Sie rechtzeitig eine Fristverlängerung beantragen (§ 109 AO). Dafür genügt es, wenn Sie ein formloses Schreiben an das Finanzamt richten. Vermerken Sie darin Ihre Steuernummer und formulieren Sie einen „Antrag auf Fristverlängerung für die EinkommenSteuererklärung 2017„. Begründen Sie, warum Sie mehr Zeit benötigen (z. B. fehlende Unterlagen, Erkrankung, Arbeitsüberlastung) und bis zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Steuererklärung abliefern werden. Überspannen Sie den zeitlichen Bogen aber nicht. Begnügen Sie sich nach Möglichkeit mit dem 30. September als Abgabetermin.

In vielen Fällen genügt es, wenn Sie Ihren zuständigen Sachbearbeiter im Finanzamt anrufen und ihn um eine Fristverlängerung bitten. Dieser vermerkt Ihren Anruf dann in der Akte. Wichtig ist, dass Sie die Fristverlängerung vor dem 31. Mai 2018 beantragen. Nicht besonders glaubwürdig erscheint es aber, wenn Sie wegen der Fristverlängerung gleich am 2. Januar 2018 vorstellig werden.

Ihre Steuererklärung ist formularbedürftig

Beachten Sie, dass Sie Ihre Steuererklärung immer nur auf den dafür vorgesehenen amtlichen Formularen des Finanzamtes einreichen können. Haben Sie kein Antragsformular, genügt es nicht, zur vermeintlichen Fristwahrung ein formloses Schreiben an das Finanzamt zu richten und darauf hinzuweisen, dass Sie die Unterlagen nachreichen werden. Ebenso wenig genügt es, wenn Sie ein eigenes Stück Papier mit Ihren relevanten Zahlen vorlegen wollten. Notfalls drucken Sie sich die amtlichen Formulare aus dem Internet aus.

Die Einbeziehung eines Steuerberaters verlängert die Frist

Wenn Sie zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung einen Steuerberater beauftragt haben, verlängert sich nach einem gemeinsamen Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder die Abgabefrist zum 31. Dezember 2018. Fehlen zu diesem Zeitpunkt noch immer Unterlagen oder schafft es der Steuerberater kapazitätsbedingt nicht, Ihre Steuererklärung 2017 fertig zustellen, kann er beim Finanzamt problemlos eine Fristverlängerung erbitten, die ihm auch regelmäßig gewährt wird. In begründeten Fällen gesteht das Finanzamt auch eine weitere Verlängerung zu. Letztlich ist alles eine Frage der nachvollziehbaren Begründung.

Steuerfragen lösen sich nicht von selbst

Keine gute Idee ist es also, den Kopf in den Sand zu stecken, in der Erwartung, das Finanzamt werde Ihre Steuerpflicht übersehen. Das Amt vergisst in diesem Fall nichts. Es geht schließlich ums liebe Geld. Ergibt sich, dass Sie noch Steuern nachzahlen müssen, kann das Finanzamt im Verzugsfall nach § 240 AO Säumniszuschläge verlangen. Diese betragen für jeden angefangenen Monat Ihrer Säumnis immerhin ein Prozent des rückständigen Steuerbetrages. Im Jahr ergeben sich somit 12 % Verzugszinsen! Die Säumniszuschläge fallen nicht an, solange Sie sich fristgerecht verhalten, insbesondere sich im Rahmen einer Fristverlängerung bewegen.

10 comments on “Fristverlängerung

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
    Unsere Steuerberaterin Frau Sonja Holenstein aus Stäfa hat sich in den Ruhestand gesetzt und uns gebeten einen Neuen Steuerberater zu suchen. Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen Steuerberater!
    Wir bitten Sie um eine Fristenverlängerung für die Steuererklärung 2015 ein zu reichen.
    Herzlichen dank im Voraus für Ihr Verständnis.
    Mit freundlichen Grüssen Y. Meier – Knup und A. Meier

  2. Wenn ich schreibe, ich würde die Erklärung bis zum 31. September abgeben, reißen sie mir doch den Kopf ab wegen Unfähigkeit. Schauen Sie in den Kalender. 😉

      1. Richtig, Jan, man benötigt immer eine sinnvolle Begründung. Aber einen Tag anzugeben, den es nicht gibt, das darf maximal Erich Kästner (Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee) … 🙂

        1. Jetzt hab auch ich verstanden was du meinst ;-). Der Artikel ist korrigiert. Wenn man ständig vom 31. Mai spricht, dann kann das schon mal passieren, dass man auch einen 31. September im Kalender vorfindet ;-))

  3. Hallo, ich betreue einen Flüchtling aus Eritrea. Er hat vom 1.6. bis 22.7. 2016 als Küchenhilfe gearbeitet und Lohnsteuer gezahlt. In den anderen Monaten des Jahres hat er Hartz IV bezogen. Was muss er – außer der Lohnbescheinigung (mit Lohn-
    Steuer-angabe) beim Finanzamt einreichen? Reichen die jeweiligen „Bewilligungen
    für Leistung“ des Jobcenters?
    Für rinr Antworte bedanke ich mich im Voraus ganz herzlich.
    Mo Müller

    1. Die Lohnsteuerbescheinigung muss nicht beim Finanzamt eingereicht werden. Diese Daten werden von dem Arbeitgeber an das Finanzamt übermittelt.
      Hartz 4 spielt in der Einkommensteuererklärung keine Rolle, da es eine Sozialleistung ist und steuerfrei ist und nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

  4. Ich habe die abgabefrist versäumt wegen trauerfall hab ich es nicht pünktlich geschafft,werde es diese Woche noch abgeben, kriege ich jetzt Probleme?(versäumniszinsen etc.????lg

    1. Hallo besser wäre hier das rechtzeitige Abgeben einer Fristverlängerung. Ein trifftiger Grund lag ja vor.
      Ich würde mal mit dem Finanzamt sprechen, diese Frage an die Leute dort richten und denen die Lage erklären.

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